MIND-Diät, Studie

MIND-Diät: Studie belegt 35-Prozent-Schutz vor Alzheimer

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 09:09 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Studien zeigen: MIND-Diät senkt Demenzrisiko, Spätaufsteher haben höheres Gewicht. Neue Medikamente gegen Adipositas in Entwicklung.

Wechseljahre: Ernährung, Bewegung & neue Therapien im Überblick
Eine lächelnde Frau mittleren Alters blickt nachdenklich, mit gesunden Lebensmitteln wie Beeren und Nüssen im Vordergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Gezielte Ernährung kann helfen.

MIND-Diät schützt das Gehirn

Eine Studie der Universität Ljubljana zeigt: Die MIND-Diät senkt das Alzheimer-Risiko um bis zu 35 Prozent. Über 15 Jahre beobachteten Forscher 1.800 Teilnehmer über 60. Anti-entzündliche Ernährung reduzierte das Risiko um 21 bis 29 Prozent.

Schon moderate Bewegung wirkt. Bereits 3.000 Schritte täglich verlangsamen die Ablagerung von Tau-Proteinen im Gehirn. Die Lancet Commission schätzt: Bis zu 45 Prozent der Demenzfälle sind potenziell vermeidbar.

Spätaufsteher haben höheres Gewicht

Forscher der Massey University in Neuseeland untersuchten 300 Frauen. Ergebnis: Spätaufsteher haben häufiger einen höheren BMI und Körperfettanteil als Frühaufsteher. Der Grund? Sie nehmen mehr Kalorien nach 20 Uhr zu sich, dafür weniger Ballaststoffe und Vitamine.

Mikronährstoffe: Vitamin D und Magnesium fehlen oft

Bestimmte Nährstoffe sind in den Wechseljahren besonders wichtig. Vitamin B6 unterstützt die Hormonregulation. Vitamin D und Calcium beugen Osteoporose vor.

Pflanzliche Begleiter gewinnen an Bedeutung. Dazu gehören:
- Traubensilberkerze und Rotklee (Isoflavone)
- Yamswurzel (Diosgenin)
- Mönchspfeffer und Salbei
- Ashwagandha gegen Stress

Wichtig: Standardisierte und laborgeprüfte Extrakte verwenden. Bei Typ-2-Diabetes klaffen oft Lücken in der Versorgung. Eine Metaanalyse zeigt: 45 Prozent der Betroffenen haben Defizite – besonders bei Vitamin D (60,5 Prozent) und Magnesium (42 Prozent).

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Hitzewallungen: Von Medikamenten bis Zwiebellook

Hitzewallungen sind das häufigste Symptom. Neben der Hormonersatztherapie gibt es moderne Neurokinin-B-Hemmer. Sie unterbinden den Hitzereiz direkt im Gehirn.

Für nicht-medikamentöse Ansätze empfehlen Experten:
- Verzicht auf scharfe Gewürze, Alkohol und Kaffee
- Zwiebellook bei Kleidung
- Funktionsfasern und kaltes Wasser über den Handgelenken
- Pflanzliche Präparate mit Baldrian oder Johanniskraut

Oxalsäure schädigt Herz und Nieren

Die Charité und das Universitätsklinikum Würzburg warnen vor Oxalsäure. Sie aktiviert Entzündungsprozesse (IL-17A) – und schädigt nicht nur die Nieren, sondern auch das Herz. In Studien führte oxalatreiche Ernährung zu systemischen Entzündungen und Herzfunktionsstörungen.

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Neue Medikamente gegen Adipositas

In der Adipositasforschung gibt es Fortschritte. Der Wirkstoff Setmelanotid erzielte in einer Phase-III-Studie eine BMI-Reduktion von 16,5 Prozent innerhalb eines Jahres. Forscher arbeiten zudem an neuen Peptiden, die appetitdämpfend wirken – ohne Muskelabbau.

Vortrag in Würzburg

Wer mehr erfahren möchte: Im Landratsamt Würzburg findet am 21. Juli 2026 ein kostenloser Vortrag zum Thema statt. Anmeldeschluss ist der 16. Juli 2026.

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