Stressabbau: Neuro-Jonglage steigert Resilienz und Lernfähigkeit
Veröffentlicht am: 22.08.2026 um 04:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Vermittlung von Methoden zur Stressbewältigung und Resilienzförderung gewinnt in der betrieblichen und therapeutischen Gesundheitsvorsorge zunehmend an Bedeutung. In diesem Kontext bietet die FQL Akademie am 24. Oktober 2026 einen spezialisierten Workshop unter dem Titel „Gesundheit & Therapie“ an.
Die Veranstaltung, die sowohl in Präsenz in München-Nymphenburg als auch im Online-Format stattfindet, widmet sich schwerpunktmäßig dem sogenannten REHORULI-Lernsystem. Dieses System zielt darauf ab, durch koordinative Übungen die Stressresistenz zu erhöhen und einen Beitrag zur Burnout-Prophylaxe zu leisten.
Methodik und therapeutischer Ansatz des Lernsystems
Das REHORULI-System basiert auf dem Konzept der Neuro-Jonglage, bei dem physische Bewegung mit Erkenntnissen aus der Gehirnforschung verknüpft wird. Der Trainer Stephan Ehlers, der den Workshop am 24. Oktober leitet, stellt dabei die Verbindung zwischen dem Erlernen des Jonglierens mit drei Bällen und der Steigerung kognitiver Fähigkeiten in den Vordergrund.
Laut den Angaben der Akademie dient diese Form des Trainings nicht nur der physischen Koordination, sondern fördere gezielt die Konzentration, Motivation und den Teamgeist.
In der therapeutischen Anwendung wird das System insbesondere zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft (Resilienz) eingesetzt. Durch die repetitive und zugleich fordernde Tätigkeit des Jonglierens sollen Lernprozesse angestoßen werden, die im Alltag als Werkzeug gegen Überlastung dienen können.
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Der Workshop findet am 24. Oktober in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr statt. Für die Teilnahme in München ist eine Gebühr von 199 Euro vorgesehen, während der reguläre Preis mit 249 Euro angegeben wird. Die Online-Teilnahme wird für 189 Euro angeboten.
Wissenschaftliche Relevanz von Stress für Lernprozesse
Die Notwendigkeit effektiver Strategien zur Stressreduktion wird durch aktuelle Forschungsergebnisse unterstrichen. Eine Studie der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der University of Texas, über die unter anderem der rbb im Juni 2026 berichtete, verdeutlicht die negativen Auswirkungen von Stress auf die kognitive Leistungsfähigkeit.
Den Untersuchungsergebnissen zufolge beeinträchtigt Stress massiv die Fähigkeit des Gehirns, neue Informationen mit bereits bestehenden Erinnerungen zu verknüpfen.
Diese Beeinträchtigung betrifft wesentliche Lern- und Denkprozesse. Experten weisen darauf hin, dass die Blockade dieser neuronalen Verknüpfungen die Effizienz der Informationsverarbeitung mindert. Methoden wie die Neuro-Jonglage setzen an diesem Punkt an, indem sie durch koordinative Herausforderungen versuchen, die geistige Flexibilität auch unter Belastung aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen.
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Angebote für Unternehmen und die öffentliche Gesundheitsförderung
Neben dem therapeutischen Fokus für Einzelpersonen wird die Neuro-Jonglage auch als Instrument für das betriebliche Gesundheitsmanagement positioniert. Stephan Ehlers bietet hierfür verschiedene Formate an, wie etwa das zweieinhalbstündige Team-Event „Jonglieren & Genießen“ für Gruppen von 6 bis 25 Personen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen durch gemeinsame Lernerfolge zu stärken.
Über den professionellen Bereich hinaus werden am 22. und 23. August 2026 kostenlose Workshops im Rahmen des Sommerfestivals im Olympiapark München durchgeführt. Diese Einheiten richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Anfänger und Senioren.
Insgesamt sind acht Workshops mit jeweils 20 Plätzen geplant, wobei spezifische Termine für das Training mit drei oder vier Bällen sowie spezielle Angebote für ältere Teilnehmer vorgesehen sind. Die Anmeldung für diese öffentlichen Termine sowie für den Fach-Workshop im Oktober erfolgt über die Portale der Jonglierschule.
