USA, KriminalitÀt

US-Visa-Entzug wegen Aussagen zu Kirk - Deutscher betroffen

15.10.2025 - 01:03:38 | dpa.de

Der Tod des rechten Aktivisten Charlie Kirk hat in den USA große politische Schlagkraft. Die Regierung drohte AuslĂ€ndern mit Visa-Entzug, sollten sie die Tat rechtfertigen - und macht nun Ernst.

Charlie Kirk wurde im vergangenen Monat erschossen. (Archivbild) - Foto: Ross D. Franklin/AP/dpa
Charlie Kirk wurde im vergangenen Monat erschossen. (Archivbild) - Foto: Ross D. Franklin/AP/dpa

Die US-Regierung hat mehreren auslĂ€ndischen Staatsangehörigen ihre Visa entzogen und begrĂŒndet das mit deren Äußerungen rund um das tödliche Attentat auf den rechten US-Aktivisten Charlie Kirk. Betroffen davon ist auch eine deutsche Person, wie das US-Außenministerium auf der Plattform X mitteilte. Der Vorwurf: Die Person habe Kirks Tod gefeiert und versucht, seine Tötung zu rechtfertigen, in dem sie in sozialen Netzwerken geschrieben habe: «Wenn Faschisten sterben, beschweren sich Demokraten nicht». NĂ€here Angaben zu der Person machte die US-Regierung nicht. 

Neben ihr sind demnach auch Staatsangehörige aus Mexiko, Argentinien, SĂŒdafrika, Brasilien und Paraguay von dem Visa-Entzug betroffen. «Die Vereinigten Staaten sind nicht verpflichtet, AuslĂ€nder aufzunehmen, die Amerikanern den Tod wĂŒnschen», hieß es im Post des Außenministeriums. Man werde weiterhin AuslĂ€nder mit Visum identifizieren, die die «abscheuliche Ermordung von Charlie Kirk gefeiert haben». Die genannten sechs Personen seien nur ein paar Beispiele fĂŒr AuslĂ€nder, die in den USA nicht mehr willkommen seien. 

Charlie Kirk war vor rund fĂŒnf Wochen erschossen worden, als er auf einem Uni-Campus im Bundesstaat Utah im Freien gesprochen hatte. Der Tod des einflussreichen Trump-UnterstĂŒtzers und bekanntem Gesicht der amerikanischen Rechten entfaltete in den USA enorme politische Schlagkraft.

Trump hatte bereits kurz nach der Tat dafĂŒr die Rhetorik «radikaler Linker» verantwortlich gemacht. Kritiker warfen ihm vor, damit die Stimmung im Land zusĂ€tzlich anzuheizen, statt einende Worte zu wĂ€hlen. Das US-Außenministerium hatte bereits im September AuslĂ€ndern mit dem Entzug ihrer Visa gedroht, sollten sie im Internet die Tat rechtfertigen.

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