Politologin drÀngt auf mehr HÀrte gegen Trump
13.03.2026 - 20:08:23 | dts-nachrichtenagentur.deStaaten wie Brasilien, Indien oder Kanada hĂ€tten hingegen "mehr Entschlossenheit und WĂŒrde gezeigt als die EuropĂ€er", so Tocci. "Man sieht, dass Trump, wenn er mit einer solchen Position konfrontiert ist, tatsĂ€chlich zurĂŒckweicht."
Es mache auch keinen Sinn mehr, mit den USA Deals einzugehen, solange Trump PrĂ€sident ist. Sie finde es daher auch "seltsam", welche Begeisterung ĂŒber die US-Sicherheitsgarantien fĂŒr die Ukraine herrscht, sagte Tocci. "Was sollen diese Garantien wert sein in einer Situation, in der die Vereinigten Staaten Grönland bedrohen, in der Artikel 5 der Nato-Charta infrage gestellt wird, in der Trump jeden zweiten Tag neue Zölle ankĂŒndigt?"
Tocci sieht im Handeln des US-PrÀsidenten sogar ein aktives Hinwirken auf eine Desintegration der EU. "Trumps Interesse ist es, Europa zu zersetzen", sagte sie.
Die Politologin leitet das Istituto Affari Internazionali in Rom und beriet zuvor die EU-AuĂenbeauftragten Federica Mogherini und Josep Borrell.
