MTU drÀngt auf europÀischen Kampfjet
12.02.2026 - 00:01:00 | dts-nachrichtenagentur.deZuletzt gab es um das Kampfflieger-Projekt FCAS erheblichen Streit. Bussmann meint dazu: "Was oft ĂŒbersehen wird: Es sind vor allem zwei Industriepartner, die Schwierigkeiten haben, zusammenzuarbeiten, das sind Airbus und Dassault. Bei den Triebwerkherstellern, also bei MTU und Safran, lĂ€uft es zum Beispiel sehr gut."
MTU unterstĂŒtze auch den neuen Vorschlag, zwei Kampfjets zu entwickeln, einen kleineren und einen etwas gröĂeren. Bussmann sprach von einer "zweitbesten Lösung" und sagte der SZ: "Der Vorteil wĂ€re sogar, dass so die BedĂŒrfnisse der Kunden, also der StreitkrĂ€fte der einzelnen LĂ€nder, besser befriedigt werden könnten." Dabei wĂ€re es gĂŒnstiger, wenn beide Triebwerke aus dem gleichen Konsortium kĂ€men anstatt aus zwei voneinander losgelösten Entwicklungen.
MTU will zudem das MilitĂ€rgeschĂ€ft weiter ausbauen. "Mit einem europĂ€ischen Vorgehen kann sich unser Umsatzvolumen im VerteidigungsgeschĂ€ft in den nĂ€chsten zehn Jahren mehr als verdoppeln", sagte Bussmann. Die Situation in der Ukraine zeige gerade, dass sich KriegsfĂŒhrung und Verteidigung massiv Ă€ndern. Der MTU-Chef weiter: "Es gibt viele Anwendungsgebiete, bei denen die MTU mit ihren Kompetenzen mitspielen kann. Wiederverwendbare Drohnen etwa, die mit unserer Antriebstechnologie fliegen könnten."
