Promega, SBTi

Promega: SBTi validiert 47-Prozent-Emissionsziel bis 2030

15.06.2026 - 10:16:44 | boerse-global.de

Der Biotech-Konzern Promega erhält SBTi-Validierung für seine Emissionsziele und verpflichtet sich zu deutlichen CO2-Reduktionen.

Promega: SBTi bestätigt Klimaziele mit 47 Prozent weniger CO2 bis 2030
Promega - Eine stilisierte, leuchtende Weltkugel umgeben von einem digitalen Netzwerk und grünen Energiesymbolen, im Hintergrund ein Labor. 15.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Biotechnologiekonzern Promega hat von der Science Based Targets initiative (SBTi) die offizielle Bestätigung seiner kurz- und mittelfristigen Emissionsreduktionsziele erhalten. Damit verpflichtet sich das Unternehmen aus Madison, Wisconsin, auf einen verbindlichen Dekarbonisierungspfad.

47 Prozent weniger Emissionen bis 2030

Konkret will Promega die betrieblichen Treibhausgasemissionen der Scopes 1 und 2 bis 2030 um 47 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2023 senken. Den weltweiten Strombedarf deckt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge bereits komplett aus erneuerbaren Energien.

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Doch damit nicht genug: Auch die indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) sollen um 42 Prozent sinken. Der Fokus liegt dabei auf Investitionsgütern und Geschäftsreisen.

Lieferanten müssen mitziehen

Ein zentraler Hebel ist die Einbindung der Zulieferer. Bis 2030 sollen Lieferanten, die 67 Prozent des Beschaffungsvolumens für eingekaufte Waren und vorgelagerten Transport ausmachen, eigene wissenschaftlich fundierte Klimaziele nach SBTi-Standard vorweisen.

Die Validierung kommt zu einer Zeit, in der Nachhaltigkeitsanforderungen zunehmend über Geschäftsbeziehungen entscheiden. Eine Frühjahrsstudie der PMMI mit 97 Teilnehmern zeigt: Regulierungen und Berichtspflichten erhöhen den Druck auf Unternehmen, gemeinsam mit ihren Zulieferern ökologische Standards zu erfüllen.

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