Bundesregierung einigt sich auf Notfallreform
21.04.2026 - 21:59:49 | dts-nachrichtenagentur.deDer Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), der an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll, sieht unter anderem eine einheitliche ErsteinschÀtzung per Telefon oder Video sowie eine engere Zusammenarbeit der Rettungs- und der Àrztlichen Bereitschaftsdienste unter den Telefonnummern 112 sowie 116117 vor.
Auch stationĂ€re und ambulante Helfer sollen besser als bisher kooperieren. So ist der flĂ€chendeckenden Aufbau neuer "Integrierter Notfallzentren" geplant, die aus den Notaufnahmen der KrankenhĂ€user, den Notdienstpraxen der KassenĂ€rztlichen Vereinigungen sowie aus einer gemeinsamen ErsteinschĂ€tzungsstelle (Tresen) bestehen. Die Rettungsdienste, die den LĂ€ndern und Kommunen unterstehen, sollen kĂŒnftig auch bezahlt werden, ohne dass sie Patienten transportieren und in KrankenhĂ€user bringen.
Warkens Notfallreform soll zwischen einer und zwei Milliarden Euro im Jahr einsparen. Nach Informationen der Zeitung herrscht zwischen den Regierungsparteien Einigkeit ĂŒber die Reform. Warkens AmtsvorgĂ€nger Jens Spahn (CDU) und Karl Lauterbach (SPD) waren mit entsprechenden Reformideen gescheitert.
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