SPD will im Rahmen des Sparpakets Kassenzahl senken
18.04.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Weniger Kassen bedeuten weniger Doppelstrukturen, mehr Effizienz und eine schlankere Verwaltung - das ist ordnungspolitisch sinnvoll und gesundheitspolitisch geboten", argumentierte er. "Die deutliche Reduzierung der Kassenzahl ist richtig und ĂŒberfĂ€llig."
Allerdings sei das zwar ein wichtiger Schritt, aber nur ein Teil der Lösung. "Die finanziellen Herausforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung lösen wir damit nicht", so Pantazis.
Der eigentliche Ausgabendruck entstehe in den verschiedenen Bereichen der Versorgung, nicht in der Verwaltung. Es mĂŒsse nun darum gehen, die Treiber der Ausgabendynamik anzugehen und Effizienzpotenziale zu heben, sagte der SPD-Politiker. "Nur mit diesem Gesamtansatz wird es gelingen, die gesetzliche Krankenversicherung nachhaltig zu stabilisieren - finanziell wie strukturell."
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat aktuell keine PlĂ€ne, die Zahl der Kassen zu reduzieren. Sie hatte den Zeitungen gesagt: "Das ist eine strukturelle Frage, die nicht kurzfristig geklĂ€rt werden kann." Es seien auch nicht alle Krankenkassen miteinander vergleichbar. Dennoch werde sich wahrscheinlich die Finanzkommission in ihrem zweiten Bericht damit beschĂ€ftigen, kĂŒndigte die Ministerin an.
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