Gesundheit, Steuern

Warken lehnt SPD-Vorschlag zur Krankenkassenfinanzierung ab

09.02.2026 - 12:46:01 | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat sich von Überlegungen der SPD distanziert, kĂŒnftig auch ErtrĂ€ge aus Vermietungen und KapitalertrĂ€ge zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) heranzuziehen.

Patient mit InfusionsstÀnder (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Patient mit InfusionsstÀnder (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Stattdessen sprach sich Warken dafĂŒr aus, sogenannte "beitragsfremde Leistungen" kĂŒnftig aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren.

"Ich unterstĂŒtze die Forderung von Carsten Linnemann, die beitragsfremden Leistungen in der GKV kĂŒnftig durch Bundesmittel zu finanzieren", sagte Warken dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Es sei ungerecht, wenn gesetzlich Versicherte fĂŒr die Versicherung von GrundsicherungsempfĂ€ngern jĂ€hrlich MilliardenbetrĂ€ge zahlen mĂŒssen.

Warken schloss sich damit Forderungen von CDU-GeneralsekretĂ€r Carsten Linnemann an. Der hatte am Sonntagabend in der ARD vorgeschlagen, diese BeitrĂ€ge nicht lĂ€nger aus den BeitrĂ€gen der regulĂ€r Versicherten zu finanzieren. Laut Linnemann tragen gesetzlich Versicherte derzeit eine zweistellige Milliardensumme pro Jahr fĂŒr die Absicherung von BĂŒrgergeldempfĂ€ngern.

Der Vorstand der SPD hatte sich am Wochenende in einem Positionspapier dafĂŒr ausgesprochen, bei der Finanzierung von Gesundheit und Pflege kĂŒnftig auch Mieteinnahmen und KapitalertrĂ€ge einzubeziehen. Durch eine Ausweitung der Beitragsbasis sollen nach Vorstellung der SPD die BeitragssĂ€tze fĂŒr Versicherte sinken.

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